Netbooks: Lohnt sich der Kauf eines 12-Zollers?
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Die kleinen 10-Zoll-Netbooks bekommen Konkurrenz vom großen Bruder. Denn es ist ein Trend zu verzeichnen, bei dem immer mehr 12-Zoll-Netbooks auf den Markt strömen. Wir werfen einen Blick auf die Vor- und Nachteile.
Die Vorteile von größeren Subnotebooks liegen auf der Hand. Durch den größeren Bildschirm lassen sich vor allem auf dem Desktop des Betriebssystems mehr Ordner in Standardgröße hinterlegen. Zudem wirkt der Desktop wesentlich übersichtlicher.
Auch das Surfen im Internet dürfte mit den 12-Zöllern mehr Freude bereiten. Die größeren Netbooks haben eine Bildschirmauflösung von bis zu 1.366 x 768 Pixel (10-Zoll-Netbooks 1.024 x 600 px), wodurch einfach mehr Inhalt auf den Display passt. Doch das trifft primär nur auf solche Seiten zu, die eine variable Maximalbreite haben. Denn einige Online-Auftritte haben eine feste Bildschirmbreite, die meist bei 1.024 Pixeln liegt. In diesem Fall können die größeren Bildschirme nur in der Höhe mehr Inhalt liefern.
Mit einem größeren Bildschirm wächst natürlich auch das Gehäuse und die Tastatur. Für die einen ein Segen, für die anderen kein Vorteil. Eine größere Tastatur bietet hinsichtlich des Schreibens einen besseren Komfort. Doch auf der anderen Seite geht durch eine größere Verpackung auch etwas an Mobilität der Netbooks verloren. Zudem schlägt sich die Größe im Gewicht nieder.
Problematisch scheint der höhere Stromverbrauch der größeren Netbooks zu sein, was sich letztlich in einer bis zu einer Stunde kürzeren Akkulaufzeit widerspiegelt. Um dieser Sache Herr zu werden, greifen viele Hersteller auf stromsparende Prozessoren (beispielsweise Intel Atom Z520) zurück.
Abschließend bleibt noch festzuhalten, dass man bei den Subnotebooks natürlich einen höheren Preis mit einberechnen muss. Wem aber die klassischen Netbooks einfach zu klein sind, ist mit einem Subnotebook gut bedient.