Hannspree ist ein taiwanesischer Hersteller, der bisher nur durch LCD-Fernseher aufgefallen ist. Aber auch er möchte etwas von dem größer werdenden Markt der Netbooks ab haben. Und so bringt Hannspree sein erstes Netbook heraus und das gleich in Deutschland und Europa.

Eines der auffälligsten Merkmale, des neuen Hannspree HANNSnote SN10E1 ist, es gibt keinen verspiegelten Bildschirm. Das sieht zwar nicht so gut aus, ist aber für die Augen eine Wohltat und erleichtert das Arbeiten. Neonröhren und gemäßigte Sonnenstrahlen stören kaum.

Einer der wenigen Hersteller, der dieselben Bildschirme vertreibt ist MSI. Der hat seinen Sitz zufällig auch in Taiwan. Und betrachtet man das neue Hannspree HANNSnote SN10E1 genauer, so stellt man eine gewisse Gleichheit zu den neuen Geräten von MSI fest.

Ansonsten macht das Netbook einen sehr guten Eindruck. Die Tasten haben eine fast normale Größe. Es wird kein unnötiger Platz am Rand verschenkt. Der Tastenhub ist ausreichend und langes Schreiben ist ohne große Probleme möglich. Das Touchpad könnte größer sein, doch die Maustasten regieren präzise.

Das Display des Hannspree HANNSnote SN10E1 hat 10 Zoll und eine Auflösung von 1024×600 Pixel. Im Inneren arbeitet ein 1.6 GHz Atom N270 Prozessor von Intel mit einem Arbeitsspeicher von 1 Gigabyte. Zum Speichern von wichtigen Dingen steht ein 160 GB Festplattenspeicher zur Verfügung.

Es gibt einen Kartenleser (SD/MS) und Bluetooth und Wireless LAN. Die Webcam hat 1,3 Megapixel. Als Anschlüsse stehen 3 x USB Ports, ein VGA und einer für das Ethernet zur Verfügung. Als Betriebssystem kommt Windows XP vorinstalliert. Ein Sechs-Zell-Akku erleichtert das Arbeiten bis zu fünf Stunden. Das 1170 Gramm schwere Gerät ist 260 mm x 180 mm groß und nur 45 mm dick. Mit 319 Euro ist das neue Hannspree HANNSnote SN10E1 durchaus konkurrenzfähig.