Der Verkauf von PC Mikroprozessoren sprang auf 10 Prozent
Keine Kommentare »Bei allen negativen Meldungen, die zurzeit in der Weltwirtschaft herumschwirren, gibt es doch immer wieder ein paar positive Nachrichten. So verhelfen die Netbooks dem Prozessor-Markt zu einem unerwarteten Aufschwung. Wie das Marktforschungsinstitut IDC mitteilte, wurden im zweiten Quartal 2009, 10 Prozent mehr PC – Prozessoren verkauft, als im ersten Quartal 2009. Der Grund für diesen großen Boom sind die steigenden Orderzahlen der diversen Netbook-Hersteller.
Auch bei den Gewinnen gibt es eine allgemein steigende Tendenz. Hier legten die Quartalszahlen um 8 Prozent zu. Wie die Marktforscher weiter mitteilen, ist dieser Anstieg eher untypisch. Die Zunahme an Orderzahlen bedeutet letztlich noch keinen Mehrverkauf an Netbooks. So wird dieser Aufschwung teilweise verhalten beurteilt.
Der Beginn eines neuen Schuljahres in den USA bringt normalerweise den Herstellern ein großes Umsatzplus. Dieser “Back To School” Effekt wird, so befürchten die Fachleute, bei Firmen wie Intel, AMD und den PC Herstellern, in diesem Jahr zu keinem großen Aufschwung führen.
Trotz allem geht der aktuelle Aufschwung allein auf die Netbook-Hersteller zurück. Sie haben sich im ersten Vierteljahr 2009 mit den CPU Bestellungen sehr zurückgehalten. Doch nun wird wieder neu bestellt und Hersteller, wie Intel profitieren am meisten davon. Die Verkäufe bei PC- Prozessoren ging um 12,5 Prozent und die beim Intel Atom Prozessor sogar um 34 Prozent nach oben.
Weil AWD keine echten Netbook-CPU anbietet, sind hier die Zuwächse eher bescheiden und liegen bei 2 Prozent. Damit sank der Marktanteil um mehrere Prozentpunkte, damit liegt er heute bei ca. 20 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahr vielen die Verkaufszahlen von PC-Prozessoren um 7 Prozent recht deutlich und der Gewinn brach um 15 Prozent drastisch ein. Nikon Blog